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Metroid
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Metroid (jap. ăĄăăă€ă, Metoroido) ist eine Videospiel-Reihe von Nintendo. Sie hat ihren Ursprung in der Nintendo-Abteilung Research & Development 1 (kurz: R&D1) unter Gunpei Yokoi, fand ihren Anfang 1986 auf dem Nintendo Entertainment System und hat sich zu einem der gröĂten Franchises von Nintendo entwickelt.
Als Schöpfer der Reihe gelten Makoto KanĆ, Hiroji Kiyotake und Yoshio Sakamoto, drei Angestellte in R&D1. KanĆ erdachte das Szenario und die Protagonistin, Kiyotake gestaltete nach diesen Vorgaben die Designs und Sakamoto schrieb die Geschichte und fungierte bei der Entwicklung als Direktor.
Contents
âą Spielprinzip
âą Figuren
âą Samus Aran
âą Chozo
âą Metroids
âą Weltraumpiraten
âą Dunkle Samus
âą Geschichte
âą Chronologie
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Spielprinzip
Die zweidimensionalen Episoden sind Actionspiele, in die Elemente aus Jump-ânâ-Run- und Adventurespielen eingeflossen sind; die dreidimensionalen Episoden verfĂŒgen zusĂ€tzlich noch ĂŒber einige EinflĂŒsse von Ego-Shootern.
Das grundlegende Spielprinzip wird in den Hauptvertretern der Saga beibehalten: Der Spieler schlĂŒpft in die Rolle der weiblichen Spielfigur Samus Aran und erforscht eine groĂe zusammenhĂ€ngende Spielwelt. Dabei mĂŒssen in der Regel RĂ€tsel und Geschicklichkeitsaufgaben gelöst sowie GegenstĂ€nde gesammelt werden, die sich gegenseitig zum Spielfortschritt bedingen. Hierbei gilt es mitunter, in frĂŒhere Spielabschnitte zurĂŒckzukehren, um neue Areale zu erschlieĂen und wichtige AusrĂŒstungsteile auffinden zu können, die zuvor nicht erreichbar waren. Der RĂ€tselcharakter der Reihe basiert also auch auf dem ZurĂŒckschlieĂen, wo die neuen FĂ€higkeiten von Nutzen sein könnten, sowie die Spielwelt zu diesem Zweck genau zu erforschen und gemÀà der derzeitigen Handlungsmöglichkeiten zu interpretieren.
Ein weiteres Spielelement ist die BekĂ€mpfung feindlicher Lebensformen, wobei die Endgegner und auch manche der Standardgegner eine bestimmte Strategie und einen bestimmten Einsatz der erworbenen FĂ€higkeiten erfordern, um diese effektiver oder ĂŒberhaupt besiegen zu können.
Samus Aran trĂ€gt einen Schutzanzug mit einer Feuerwaffe am rechten Arm, der modular aufgebaut ist und wĂ€hrend des Spiels durch weitere AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde erweitert werden kann. Ein fĂŒr die Reihe charakteristischer Bestandteil ist der Morph Ball oder Morphing Ball, der es der Spielfigur ermöglicht, sich zu einer Kugel zusammenzurollen und auf diese Weise enge Passagen zu durchqueren. In der NES-Version wird der Morph Ball noch als Maru Mari, japanisch fĂŒr âEine runde Form eingehenâ, bezeichnet. Als Morph Ball können auch kleine, leicht zeitverzögert explodierende Bomben gelegt werden, mit deren Hilfe es dem Spieler auch ermöglicht wird, sich in Ballform ein StĂŒck in die Höhe katapultieren zu lassen. Durch geschicktes Platzieren der Bomben und abhĂ€ngig vom Spiel sind drei bzw. vier Bomben gleichzeitig möglich, wodurch gröĂere Höhen erreicht werden können.
Je mehr Geheimnisse, etwa in Form von fĂŒr den Spielfortschritt sekundĂ€ren Munitionserweiterungen, man im Spielverlauf findet, umso wahrscheinlicher erhĂ€lt man eine Belohnung am Ende des Spieles, z. B. ein erweitertes Ende oder Bonus-Features. In frĂŒheren Teilen â etwa in Metroid (NES) â war hierzu noch die möglichst kurze Spielzeit ausschlaggebend.
Die ersten drei Titel Metroid, Metroid 2: Return of Samus und Super Metroid sowie die beiden Game-Boy-Advance-Spiele Metroid Fusion und Metroid: Zero Mission sind klassische 2D-Side-Scroller, bei denen man das Spielgeschehen von der Seite betrachtet. Dabei wird die Spielwelt in RĂ€ume unterteilt, die durch aufschieĂbare Schleusen voneinander getrennt werden. Metroid Prime ist der erste Titel der Reihe, der in einer 3D-Umgebung spielt, die der Spieler aus einer Egoperspektive wahrnimmt. Dem gleichen Prinzip folgte der zweite Teil der Metroid-Prime-Trilogie Metroid Prime 2: Echoes, wobei hier die Spielwelt zusĂ€tzlich durch eine dunkle Parallelwelt ergĂ€nzt wurde, sodass manche Spielelemente auf der VerknĂŒpfung zwischen diesen beiden Spieldimensionen fuĂen. FĂŒr Nintendo Wii erschien am 26. Oktober 2007 mit Metroid Prime 3: Corruption der Abschluss der Trilogie, der zumindest oberflĂ€chlich mit der Tradition brach, eine einzige Spielwelt erforschen zu mĂŒssen, da hier mehrere Planeten und Raumareale per Schiff bereist werden können, prinzipiell ist der logische Aufbau dennoch identisch. Metroid Prime Hunters schlieĂlich, welches fĂŒr den Nintendo DS erschien, weist zu Gunsten eines actionreichen Ego-Shooter-Spielprinzips den bislang geringsten Adventure-Anteil aller Metroid-Spiele auf, die hinreichend mit dem Ur-Prinzip vergleichbar sind. Es wird nicht als Vertreter der Metroid-Prime-Reihe im engeren Sinne gefĂŒhrt.
Figuren
Samus Aran
Samus Aran ist ein Mensch und wurde auf der Erdenkolonie K-2L geboren, welche von Space Pirates (Weltraumpiraten) angegriffen wurde, wĂ€hrend sie noch ein Kind war. Als einzige Ăberlebende wurde sie von der hochentwickelten Rasse der vogelĂ€hnlichen Chozo aufgenommen und auf dem Planeten Zebes aufgezogen. Ihr wurde Chozo-Blut injiziert und die Chozo bauten und schenkten ihr einen Schutzanzug, den sogenannten Power Suit. ZunĂ€chst arbeitete Samus Aran als Mitglied einer Einheit der Galaktischen Föderation, doch durch einen Zwischenfall verlieĂ sie die Einheit. Seitdem arbeitet sie als KopfgeldjĂ€gerin. Samus Aran wird von den Weltraumpiraten âdie JĂ€gerinâ genannt, da sie diese mit groĂem Erfolg aufspĂŒrt und vernichtet. Samus war das einzige Kind bzw. der einzige Mensch auf dem Planeten Zebes.
Am Ende der meisten Spiele sieht man Samus hÀufig in einem blauen Anzug, dem sogenannten Zero Suit. In den Spielen der Super-Smash-Bros.-Reihe kann sie seit Super Smash Bros. Brawl im Zero Suit als Spielfigur angewÀhlt werden.
Die Protagonistin Samus ist mit dem 1986 erschienenen Metroid eine der ersten weiblichen Hauptfiguren in einem Computerspiel. Erst am Ende des Spiels zieht Samus ihren Helm ab, sodass ihr Geschlecht erkennbar wird. Die Entscheidung, dass Samus eine Heldin sein soll, wurde erst am Ende der Entwicklung von Metroid gefĂ€llt und sollte die Spieler ĂŒberraschen.
Chozo
Die Chozo sind hochentwickelte, vogelĂ€hnliche Lebensformen, die ĂŒber Technologien verfĂŒgen, mit denen sie sich im gesamten Universum verbreitet haben. Die Chozo entschlossen sich, aufgrund ihrer hohen Intelligenz und Technologie nur noch zu beobachten, anstatt direkt in das Geschehen der âniederenâ Wesen einzugreifen, da sie merkten, dass sie trotz ihres Fortschritts keine Entdeckungen mehr machen konnten und alles entwickelt hatten.
In Metroid Prime Corruption gelangt man auf den Planeten Elysia. In einigen von Chozo gebauten Robotern erhĂ€lt man Berichte ĂŒber die einst dort lebenden Chozo. SpĂ€ter zogen sie auf den Planeten Tallon IV um und errichteten dort groĂe Bauten. Sie wandten sich von ihrer technologischen Macht ab, da sie befĂŒrchteten, sich zu sehr von den Naturgeistern und ihren Ahnen abzuwenden. Ihre weitere Geschichte ist unbekannt, es scheint als wĂ€ren sie alle ausgelöscht worden, nachdem ein Meteor auf Tallon IV einschlug, welcher das Metroid Prime sowie die tödliche Mutagensubstanz Phazon enthielt. Allerdings finden sich auf Tallon IV noch einige alte Inschriften, die in ihre Vergangenheit Einblick gewĂ€hren. Weitere Orte, die die Chozo ihr Zuhause nannten, waren der Planet SR388 aus Metroid 2: Return of Samus und Metroid Fusion sowie der Planet Zebes aus Super Metroid und Metroid Zero Mission.
Die Chozo trafen auch andere intelligente Spezies wie die Luminoth aus Metroid Prime 2 und die Reptilicus aus Metroid Prime 3, mit welchen sie auch ihr Wissen teilten.
Metroids
Die Chozo schufen die Metroids auf dem Planeten SR388, um sich vor den X-Parasiten zu schĂŒtzen. Die Metroids erfĂŒllten ihre Aufgabe als JĂ€ger der X, aber richteten sich auch gegen ihre Schöpfer, was zum Untergang der auf SR388 existierenden Zivilisation fĂŒhrte.
Metroids sind parasitĂ€re Lebewesen, die ihrem Wirt durch physischen Kontakt Energie entziehen. Sie schweben durch die Luft und sind fast ausnahmslos kĂ€lteempfindlich, andere Waffensysteme können ihnen recht wenig anhaben. Sie bestehen aus einem massiven Kern, ummantelt von einer plasmaartigen HĂŒlle und an der Unterseite haben sie vier groĂe ZĂ€hne.
Die Metroids, welche man in den meisten Teilen der Serie zu Gesicht bekommt, sind eigentlich nur die Larven dieser Spezies. Sobald ein Metroid genĂŒgend Energie aufgesaugt hat, verwandelt er sich in die nĂ€chste Stufe, das Alpha-Metroid, dann entwickelt er sich zum Gamma-, anschlieĂend zum Zeta- und zum Omega-Metroid, bis er schlieĂlich zu einer âMetroid-Queenâ wird. Diese Art der Evolution scheint jedoch nur unter bestimmten Umweltbedingungen möglich zu sein, welche eben auf SR388 zutreffen.
Es gelingt den Weltraumpiraten einige Metroids einzufangen und zu Forschungsversuchen zu missbrauchen. Einige Exemplare wurden zum Planeten Tallon IV verschleppt, wo sie durch Phazon-Einstrahlung zu einer völlig neuen Gattung kam; dem Tallon-Metroid. Dieser Metroid ist wesentlich anfĂ€lliger gegenĂŒber Waffensystemen, lĂ€sst er sich doch auch mit hochtemperierten, oder energetischen SchĂŒssen zerstören. In den Verhaltensweisen und dem Aussehen hat sich jedoch nahezu gar nichts geĂ€ndert. Durch weitere verschiedene Phazon-Experimente entwickeln sich die Tallon-Metroids zu noch effizienteren Tötungsmaschinen. Bekannt sind zum einen der Jagd-Metroid, welcher vom Erscheinungsbild her etwas langgezogen ist, und seiner Beute mithilfe eines langen Tentakels Lebensenergie aussaugt, zum anderen der Spalt-Metroid, welcher sich durch Zellteilung vermehrt. UnerklĂ€rlicherweise sind Spalt-Metroids gegen die meisten Waffen unempfindlich. Ihre Ă€uĂere Schutzmembran weist jedoch meist eine SchwĂ€che gegen bestimmte Beamwaffen auf, welche an der FĂ€rbung erkennbar wird. So sind gelb gefĂ€rbte Spalt Metroids beispielsweise gegen den Power Beam empfindlich, rot gefĂ€rbte gegen den Plasma Beam. Alle tallonischen Metroid-Arten haben jedoch eine SchwĂ€che gegen Powerbomben, welche ihre Zellstruktur sofort auflösen. Auch die âIngâ haben die Metroids kennengelernt und mit ihren FĂ€higkeiten die dunklen Tallon-Metroids erschaffen. Mit dem Neuartigen Lebewesen wurde es möglich, dass Metroids auf der dunklen OberflĂ€che des Dunklen Aethers ĂŒberleben konnten.
Samus Aran gelingt es, fast alle Metroids im zweiten Teil der Metroid-Spielreihe auszulöschen, jedoch sieht ein Baby-Metroid sie als ihre Mutter an, deswegen nimmt Samus es bei sich auf. Bei der Zerstörung des Baby-Metroids durch Mother Brain (Super Metroid fĂŒr SNES), landen einige Reste auf Samusâ Anzug. Eine kleine Gruppe Forscher, der Galaktischen Föderation, sehen diese Ăberreste als Chance eine ĂŒbermĂ€chtige Biowaffe aus den Metroids zu entwickeln. Kurz darauf wird aus den genetisch verĂ€nderten Ăberresten eine neue Metroid-Art gezĂŒchtet, welche nun Immun gegen KĂ€lte sein soll. Diese ImmunitĂ€t setzt aber erst in einem spĂ€teren Reifegrad ein, da es am Anfang noch möglich ist, die Baby-Metroids einzufrieren. Diese Art wird schnell wieder ausgelöscht (Metroid Other M).
Weltraumpiraten
Die Weltraumpiraten oder Space Pirates werden von einem Kommando angefĂŒhrt, dessen StĂŒtzpunkt unbekannt ist. Mother Brain, das von den Chozo erschaffen wurde, dient als Ăberwachungssystem auf dem Planeten Zebes, bekannt aus Metroid, Super Metroid und Metroid Zero Mission. Die Weltraumpiraten sind insektenĂ€hnliche, hochintelligente Wesen, die die Herrschaft ĂŒber das Universum anstreben und denen dafĂŒr jedes Mittel recht ist. Den Beweis dafĂŒr findet man in Metroid Prime, wo sie mit dem sehr instabilen Mutagen Phazon experimentieren. Nach einigen Niederlagen gegen Samus Aran, erkannten die Space Pirates, dass ihre Waffen denen der JĂ€gerin weit unterlegen waren. Daher versuchten sie die Waffensysteme der Chozo nachzuahmen. In Metroid Prime kann man z. B. auch lesen, wie sie versuchten, den Morph Ball von Samus nachzubauen. Es gibt jedoch auch geglĂŒckte Experimente, wie die Beam Troopers, Weltraumpiraten, welche z. B. gegen bestimmte Beamwaffen immun sind. Auf dem Planeten Zebes trifft man auch auf Ridley, der einem Flugsaurier Ă€hnelt, und Kraid, der vom Aussehen an Godzilla erinnert. Ridley ist der AnfĂŒhrer der zebesianischen Space Pirates. Zudem ist er wie auch Kraid perfekt fĂŒr den Kampf geeignet. Die beiden Kreaturen werden auch verwendet, um Tourian, den Sektor des Mother Brains abzuriegeln. Sie versuchen immer wieder Samus zu töten.
In Metroid Prime 3 erfÀhrt man, dass sich die Heimatwelt der Piraten in einem unbekannten Sonnensystem weit hinter Elysia befindet. Auf dem Planeten regnet es stÀndig SÀure, gegen welche nur die Piraten immun sind. Samus selbst benötigt erst den Hazard-Shield um den gesamten Planeten erkunden zu können. Hier trifft man auf die meisten Piraten im Spiel und auf viele unterschiedliche Varianten, viele davon sind durch Phazon mutiert.
X-Parasiten & SA-X
Diese amöboid wirkende Lebensform bewohnt den Planeten SR388 und spielt in Metroid Fusion eine Hauptrolle. Das Besondere an den X ist ihre FĂ€higkeit, die DNS aller befallenen Lebewesen kopieren und ihre Form samt ihren FĂ€higkeiten imitieren zu können. Nachdem Samus Aran in Metroid II â Return of Samus im Auftrag der Galaktischen Föderation den gesamten Bestand an Metroids auf SR388 ausgelöscht hatte, kollabierte das gesamte Ăkosystem des Planeten, da sich die X-Parasiten infolge der Ausrottung ihrer ânatĂŒrlichenâ Feinde widerstandslos vermehren konnten. Als die âGFâ (Galaktische Föderation) einen Trupp unter dem Kommando von Samus auf SR388 entsandte, wurde die KopfgeldjĂ€gerin von einem der X angegriffen und infiziert. Die GF brachte Proben dieser Parasiten auf ihr Forschungslabor im Orbit des Planeten, wo die X allerdings kurze Zeit spĂ€ter ausbrachen und nicht nur das gesamte Personal infizierten, sondern auch alle anderen Lebewesen, die die GF vom langsam zugrunde gehenden SR388 auf ihre Station gebracht hatte, scheinbar mit dem Ziel, den Planeten neu zu bevölkern, nachdem das Metroid-Problem beseitigt war. Da Samus bei der Operation, die nach ihrer Infizierung mit dem X an ihr vorgenommen worden war, mit Metroid-Zellen geimpft wurde und somit immun gegen die X (im Spiel dienen die normalen X als Energie- und Munitionsspender) war, wurde sie auf die Forschungsstation gesandt, wo sie es allerdings auch mit mutierten und weiterentwickelten Formen des X-Parasiten zu tun bekommt. Der gefĂ€hrlichste unter ihnen ist das SA-X. Nach Samusâ Infizierung mit dem X konnte sie zwar gerettet werden, ihr Varia Suit allerdings war schon zu sehr verseucht; er wurde auf die Forschungsstation im Orbit von SR388 zur Untersuchung gebracht. Der X-Parasit im Suit hatte allerdings Samusâ DNS kopiert, wodurch der Suit ein Eigenleben entwickelte und fortan die gesamte Station nach Samus und Metroids absuchte. Das SA-X besaĂ neben dem fortschrittlichen Varia Suit auch alle weiterentwickelten Waffen, darunter auch den Plasma-, Wave-, Ice- und den Wide-Beam (wobei das SA-X den Wide-Beam nur in der europĂ€ischen Version von Metroid Fusion besitzt), Supermissiles und Power-Bomben, was ihn zu einem gefĂ€hrlichen Gegner macht, dem Samus erst gegen Ende ihres Abenteuers auf der Forschungsstation etwas entgegenzusetzen hat. Da die X sich schnell vermehren, wie man im Laufe des Spiels erfĂ€hrt, besiegt Samus nur einen der ca. 10 an Bord befindlichen SA-X selbst. Schlussendlich konnte dieser SA-X aber erst von einem Omega Metroid komplett vernichtet werden. WĂ€hrend sich Samus dem Omega-Metroid stellt, lĂ€uft bereits eine Selbstzerstörungs-Sequenz, die Samus selbst zuvor aktiviert hat, um sich des X-Problems zu entledigen. Letztendlich besiegt sie noch rechtzeitig den Omega Metroid und flieht von Bord. Die Station kollidierte anschlieĂend mit SR388, explodierte und vernichtete augenfĂ€llig auch den gesamten Planeten und somit alle bekannten X-Parasiten.
Dunkle Samus
Die dunkle Samus ist einer der Hauptantagonisten in âMetroid Prime 2: Echoesâ und âMetroid Prime 3: Corruptionâ. Sie entstand zu Ende der Geschichte von âMetroid Primeâ als Resultat der Verschmelzung von Metroid Prime mit dem Phazon-Suit. Ihr Erscheinungsbild Ă€hnelt daher stark dem von Samus Aran, mit dem Unterschied, dass Dark Samus schwarz ist und aus dem Mutagen Phazon besteht.
In âMetroid Prime 2: Echoesâ strebt die dunkle Samus vorwiegend danach, Phazon zu absorbieren, um auf dem Planeten Aether zu ĂŒberleben; der dritte Teil fokussiert sich dann gĂ€nzlich um die dunkle Samus und die Weltraumpiraten, die das Phazon in der Galaxis verbreiten wollen und Planeten und JĂ€ger damit infizieren, darunter auch Samus Aran. Diese kann die dunkle Samus letztendlich besiegen und alles Phazon zerstören.
Galaktische Föderation
Die Galaktische Föderation ist eine Organisation, die sich der Gerechtigkeit in ihrer Galaxie gewidmet hat. Sie versuchen durchzusetzen, dass die Regeln eingehalten werden. Besonders im Umgang mit Metroids sind sie daran interessiert, die PlĂ€ne der Weltraumpiraten zu vereiteln; allerdings sind sie auch so stark an ihrer eigenen Macht zur Sicherheit interessiert, dass sie dafĂŒr sogar die Gesetze ĂŒbertreten. In âMetroid: Other Mâ trifft Samus Aran auf verschiedene Charaktere aus ihrer Zeit bei der galaktischen Föderation, insbesondere ihren damaligen Vorgesetzten Adam Malkovich sowie Anthony Higgs.
Geschichte
Chronologie
Die Chronologie der in allen Teilen erzÀhlten Hintergrundgeschichte entspricht nicht der Veröffentlichungsreihenfolge. Sie wurde von Nintendo 2004 auf der offiziellen Metroid-Zero-Mission-Website bekannt gegeben und seither mit jedem neu erscheinenden Teil angeglichen:
âą Metroid/Metroid: Zero Mission (Erscheinungsdatum 1986/2004)
âą Metroid Prime (2002)
âą Metroid Prime Hunters (2006)
âą Metroid Prime 2: Echoes (2004)
âą Metroid Prime 3: Corruption (2007)
âą Metroid Prime: Federation Force (2016)
âą Metroid Prime 4: Beyond (2025)
âą Metroid 2: Return of Samus/Metroid: Samus Returns (1991/2017)
âą Super Metroid (1994) (auch als Metroid 3 bezeichnet)
âą Metroid Other M (2010)
âą Metroid Fusion (2002) (auch als Metroid 4 bezeichnet)
âą Metroid Dread (2021) (auch als Metroid 5 bezeichnet)
Sammleredition
âą Metroid Prime Trilogy (2009) â Sammleredition mit Metroid Prime 1, 2 und 3 fĂŒr Nintendo Wii. Teil 1 und 2 erhielten eine Anpassung an die Wii-Steuerung.
Metroid (NES, 1986)
â
Hauptartikel
:
Metroid (Computerspiel)
Auf dem Planeten Zebes wird eine unbekannte Lebensform entdeckt, die von den Wissenschaftlern âMetroidâ getauft wird. Die Weltraumpiraten entfĂŒhren die Metroids, um sie auf von den Chozo eroberten Basisplaneten Zebes zu zĂŒchten. Samus Aran wird nach Zebes entsandt, um die Piraten und deren AnfĂŒhrerin Mother Brain zu stoppen.
Dieser Teil der Serie wurde mehrmals wiederveröffentlicht:
âą Als Bonus in Metroid Prime in Kombination mit Metroid Fusion.
âą Als Bonus in Metroid Zero Mission.
âą Als eigenstĂ€ndige Veröffentlichung im Rahmen der Classic NES Series fĂŒr den Game Boy Advance.
âą Als Virtual Console download fĂŒr Nintendos Wii.
âą Am 1. September 2011 erschien das Spiel Rahmen des sogenannten Botschafter-Programmes fĂŒr den Nintendo 3DS, wo es durch den eShop heruntergeladen werden kann. Das Botschafter-Programm bietet Nintendo-3DS-ErstkĂ€ufern 20 Gratis-Spiele an, davon zehn fĂŒr das NES und zehn fĂŒr den Game Boy Advance, die Ende des Jahres verfĂŒgbar sein sollen. Damit reagierte Nintendo auf die starke Preissenkung des 3DS, die am 12. August erfolgte.cite-ref-1[1]
Metroid II â Return of Samus (Game Boy, 1991)
Die Föderation beschlieĂt aufgrund der Gefahr, die von den Weltraumpiraten ausgeht, sĂ€mtliche Metroids auf ihrem Heimatplaneten SR388 auszurotten. Samus Aran wird mit der Aufgabe betraut und vernichtet alle Metroids bis auf eine Larve, die Samus als Mutter anerkennt und deshalb von ihr verschont wird, nachdem sie die Metroid-Königin getötet hat. Hier trifft sie auf verschiedene Entwicklungsstufen der Metroids.
Super Metroid (SNES, 1994)
Samus ĂŒbergibt die Metroid-Larve aus Metroid II dem Ceres-Weltraumlabor, wo die Metroids als alternative Energiequelle entdeckt werden. Kurz nachdem Samus das Labor verlassen hat, erhĂ€lt sie ein Notsignal: Ridley greift an und verschleppt die Larve auf die wiederaufgebaute Basis der Weltraumpiraten auf Zebes, wo sie geklont wird. Samus vernichtet die wiederbelebte AnfĂŒhrerin der Piraten Mother Brain, alle geklonten Metroids und den Planeten. Der letzte Metroid (die Larve) opfert sein Leben, um das von Samus zu retten.
Dieser Teil der Serie wurde wiederveröffentlicht als
âą Virtual-Console-Download fĂŒr die Nintendo Wii,
âą Virtual-Console-Download fĂŒr die Nintendo Wii U,
âą Virtual-Console-Download fĂŒr den New Nintendo 3DS,
âą eines von 21 vorinstallierten Spielen auf dem SNES Classic Mini,
âą Download fĂŒr die Nintendo Switch fĂŒr Abonnenten des Nintendo-Switch-Online-Dienstes.
Metroid Fusion (Game Boy Advance, 2002)
Infolge der Ausrottung der Metroids kollabiert das Ăkosystem des Planeten SR388, da sich die X-Parasiten ohne ihre ânatĂŒrlichenâ Feinde, die Metroids, nun ungestört vermehren können. Es wird eine Forschungsstation im Orbit des Planeten installiert und Samus Aran dorthin entsandt. Auf einer Expedition wird sie von einem X-Parasiten befallen. Der X-Parasit hat die Eigenschaft sowohl mentale, als auch physische Charakteristika seines Wirtes zu kopieren. Nach Vollendung des parasitĂ€ren Befalls stirbt der Wirt in der Regel. Auch Samus stirbt fast daran und kann nur durch eine Injektion von Metroid-Zellen gerettet werden. Sie wird anschlieĂend auf die Forschungsstation zurĂŒckgeschickt, um eine Explosion zu untersuchen. Bei der Erkundung der Forschungsstation trifft sie auf das âSA-Xâ, das eine Nachbildung ihres gesamten âVaria-Suitsâ darstellt. Da sich der X-Parasit durch asexuelle Zellteilung fortpflanzt, vermehrt sich auch das SA-X im Laufe des Spiels. Im weiteren Verlauf des Spiels deckt sie eine Verschwörung auf, nĂ€mlich dass die galaktische Föderation selbst Metroids als biologische Waffe zĂŒchten lĂ€sst. Als sie das letzte âSA-Xâ besiegt, zerstört sie die Raumstation, augenscheinlich den Planeten SR388 und somit alle X-Parasiten, indem sie die Raumstation auf einen Kollisionskurs mit dem Planeten SR388 bringt.
Metroid Fusion erschien am 16. Dezember 2011 im Nintendo eShop der Handheld-Konsole Nintendo 3DS, wo es im Rahmen des sogenannten Botschafter-Programms kostenlos fĂŒr ErstkĂ€ufer heruntergeladen werden kann. ErstkĂ€ufer wurden dadurch wegen der starken Preisreduzierung des Handhelds Mitte August 2011 entschĂ€digt, indem ihnen 20 NES- und GBA-Spiele umsonst zur VerfĂŒgung gestellt werden.cite-ref-3[3]
Metroid Prime (GameCube, 2002)
â
Hauptartikel
:
Metroid Prime
Metroid Prime ist der fĂŒnfte Hauptteil der Metroid-Reihe und erschien erstmals im Jahre 2002 fĂŒr den Nintendo GameCube. Das Spiel ist der erste Teil der Reihe, der in einer dreidimensionalen Umgebung umgesetzt ist. Es ist das erste Metroid-Spiel, welches nicht von Nintendo in Japan entwickelt wurde, sondern von dem damals relativ unbekanntem Entwicklerstudio Retro Studios. Das Spiel erhielt mit Echoes und Corruption zwei direkte Nachfolger fĂŒr den GameCube und die Nintendo Wii.
Dieser Teil spielt chronologisch direkt im Anschluss an das Ur-Metroid. Nach ihrem Sieg auf Zebes trĂ€gt die galaktische Föderation Samus auf, eine Weltraumfregatte im Orbit des Planeten Tallon IV zu untersuchen. Die Fregatte wurde von einem fehlgeschlagenen Experiment fast zerstört, als Samus aber den Mutterparasiten, der das eigentliche Problem auf der Station ausgelöst hat, tötet, fĂ€llt dieser auf den Hauptreaktor, welcher dabei stark beschĂ€digt wird und innerhalb kurzer Zeit zu explodieren droht. Bei ihrer Flucht aus der Fregatte verliert Samus durch einen Kurzschluss ihre in Metroid erlangten FĂ€higkeiten. Die Station landet als Wrack auf der OberflĂ€che von Tallon IV. Auf Tallon IV begegnet Samus einer unbekannten radioaktiven Substanz, dem âPhazonâ, die verantwortlich ist fĂŒr die Verseuchung des Planeten. Die Piraten nehmen mit dem Phazon Mutationsexperimente an diversen Lebensformen vor, unter anderem an sich selbst und an den Metroids. Samus Aran kann die PlĂ€ne der Space Pirates verhindern und die Piraten unter der FĂŒhrung von Ridley besiegen. Durch eine Verseuchung ihres Anzugs erhĂ€lt Samus den Phazon Suit, welcher Samus unempfindlich gegen die meisten Phazon Arten macht. SchlieĂlich entdeckt Samus den durch Phazon mutierten âMetroid Primeâ, der im Einschlagskrater eines Meteoriten lebt, und bezwingt ihn im Kampf. Kurz vor seinem Tod entzieht der Metroid Prime Samus noch das Phazon aus ihrem Phazon Suit und einen Teil ihrer DNS. Dadurch entsteht ein Wesen mit dem Namen âDark Samusâ. Sie spielt in Metroid Prime 2 eine wichtige Rolle, da sie sich dort mit den âIngâ vereint und in âMetroid Prime 3â die Piraten unter ihre Kontrolle bringt.
Die verschiedenen Texte in der europĂ€ischen Fassung unterscheiden sich stark von der ursprĂŒnglichen Fassung. So haben zum Beispiel die Weltraumpiraten in der ursprĂŒnglichen Fassung Kontakt mit dem Metroid Prime gehabt.cite-ref-4[4]
Die Engine ist modular. Das Feedback der Fans gegenĂŒber der Engine war positiv, auch Kritiker und Fachzeitschriften bezeichneten sie als sehr gut. Die Engine ist auf hohe Frameraten spezialisiert, wie es bei Ego-Shooter ĂŒblich ist. Sie verwendet ein breites Farbspektrum (es werden aber keine Ăberblendeffekte verwendet), welches vor allem bei der Umsetzung der verschiedenen Visoren, die Samus wĂ€hrend des Spieles zur VerfĂŒgung stehen, hilfreich ist.
Dieser Teil der Serie wurde wiederveröffentlicht:
⹠innerhalb der Metroid Prime Trilogy (Wii) mit neuer Steuerung, kleineren technischen und spielerischen Anpassungen und neuen Bonusinhalten; diese Wiederveröffentlichung wurde in Japan als Einzelspiel herausgebracht
Metroid: Zero Mission (Game Boy Advance, 2004)
Metroid: Zero Mission ist ein Remake des Ur-Metroid-Spiels auf dem technischen Stand von Metroid Fusion, angereichert mit einigen Neuerungen und Features aus anderen Metroids, auĂerdem wird das Geheimnis um den Verbleib der Chozo auf Zebes etwas geklĂ€rt.
Metroid Prime 2: Echoes (GameCube, Wii, 2004)
Chronologisch knĂŒpft Metroid Prime 2: Echoes an Metroid Prime an. Auf einem Kontrollflug entdecken Soldaten der Galaktischen Föderation ein Schiff der Weltraumpiraten. Diese flĂŒchten auf den Planeten Aether, worauf die Soldaten die Verfolgung aufnehmen. Beim Eintritt in die AtmosphĂ€re Aethers wird durch Blitze das Schiff der Soldaten beschĂ€digt. Gefangen auf dem Planeten versuchen diese eine kleine Basis zu errichten, um mit deren Hilfe ein Notsignal zur nĂ€chstliegenden Station der Galaktischen Föderation zu senden. Dies schlĂ€gt allerdings fehl, da atmosphĂ€rische Interferenzen die Ăbertragung unmöglich machen. Des Verbleibens dieser Soldaten wegen wird Samus auf den Planeten Aether geschickt, weil dort die letzten Signale empfangen wurden. Beim Eintritt in die AtmosphĂ€re wird allerdings auch ihr Schiff beschĂ€digt (welches vom Modell her dem aus Metroid II: Return of Samus und Super Metroid gleicht). Bei fortwĂ€hrenden Untersuchungen stellt sich heraus, dass die gesamte Crew des Soldatenschiffes getötet wurde. Ein aufgezeichnetes Video zeigt, dass die Soldaten von spinnenartigen schwarzen Wesen (Dunkler Splinter) angegriffen wurden, und das in einer mĂ€chtigen Ăberzahl. Kurz nach dieser Erkenntnis begegnet Samus der âDunklen Samusâ. Dem Scan nach hat dieses Individuum den exakten genetischen Code von Samus Aran, allerdings besteht der Körper der Dunklen Samus ausschlieĂlich aus dem schon in Metroid Prime kennen gelernten Phazon. Bei dieser Begegnung gerĂ€t Samus in einen Dimensionsstrudel und wird auf den âDunklen Aetherâ transportiert. Die AtmosphĂ€re dieses Ortes ist hochgradig giftig und Samus ist ihrer DoppelgĂ€ngerin und gigantischen Ing-Horden, die sie dort erwarten, schutzlos ausgeliefert.
Sie wird auf dem Dunklen Aether angegriffen und fast alle Teile ihres Anzuges werden von den bösen Wesen, im Folgenden âIngâ genannt, absorbiert. Im weiteren Verlauf lernt Samus die Luminoth kennen, intelligente Lebewesen wie die Chozo es waren. Der HĂŒter der Luminoth, U-Mos, erzĂ€hlt dabei die verheerende Geschichte von Aethers Zerfall in Hell und Dunkel, ausgelöst durch einen Meteoriteneinschlag. FortwĂ€hrend gab es einen Krieg zwischen den Luminoth und den Ing, wobei die Ing die Luminoth fast ausgelöscht haben, da sie den Luminoth jede Energiequelle gestohlen haben. Samusâ Aufgabe ist es nun, diese Energiequellen, die ein gewaltiges Netzwerk bilden, wieder in das Hauptenergieregulatorzentrum im Tempel der Luminoth (wo U-Mos logiert) zu leiten und somit den Luminoth Leben zu bringen und den Ing den langwierigen Tod.
Metroid Prime 2: Echoes ist das erste Metroid-Spiel, das im Mehrspieler-Modus spielbar ist. Es gibt den âJĂ€ger-Modusâ â vergleichbar mit einem Deathmatch â und den MĂŒnzen-Modus, in dem möglichst viele MĂŒnzen eingesammelt werden sollen, indem man entweder seinen Gegner vernichtet oder aber MĂŒnzen einsammelt. AuĂerdem gibt es in diesem Spiel GefechtstĂŒrme, die man einzusetzen vermag.
Dieser Teil der Serie wurde als Teil der Metroid Prime Trilogy (Wii) mit neuer Steuerung, kleineren technischen und spielerischen Anpassungen und neuen Bonusinhalten erneut veröffentlicht; diese Wiederveröffentlichung erschien in Japan als Einzelspiel.
Metroid Prime Hunters: First Hunt (Nintendo DS, 2004)
Das erste 3D-Metroid fĂŒr einen Nintendo-Handheld erschien erst 2005 in Europa, wĂ€hrend es in Japan und den USA bereits lĂ€nger erhĂ€ltlich war. Das Spiel unterscheidet sich stark von den bisherigen Metroid-Teilen, da es keinen klassischen Einzelspieler-Modus in dem Sinne enthĂ€lt, sondern nur Training fĂŒr den Mehrspieler-Teil. Es ist eigentlich nur eine Demo, die zur Vorstellung der Leistung des DS dient. Die Vollversion, mit dem Namen Metroid Prime Hunters ist am 5. Mai 2006 erschienen und bot bis zu dessen Einstellung im Mai 2014 einen Online-Gameplay-Modus.
Metroid Prime Pinball (Nintendo DS, 2006)
Das erste Metroid Pinball Spiel, in dem man als Morph-Ball ĂŒber den Flipper fegt. Besonders ist, dass man auch wieder aufstehen kann (vom Morph-Ball zu Samus) und gegen Endgegner wie Thardus oder den Omega-Pirat kĂ€mpfen muss. Diese KĂ€mpfe laufen jedoch nicht in Ego-Shooter Ansicht ab, sondern auf dem Flipper.
Metroid Prime Hunters (Nintendo DS, 2006)
In der fernen Tetra-Galaxie herrschte vor vielen Tausend Jahren das Volk der Alimbier ĂŒber eine in der Tetra-Galaxie sehr bekannten Region namens âAlimbischer Clusterâ. Die Alimbier waren Ă€hnlich den Chozo eine sehr fortschrittliche Rasse, welche die Natur mit ihren Möglichkeiten und Schönheiten erkannten und mit ihr im Einklang lebten. Aus bisher unbekannten GrĂŒnden starb diese Zivilisation aus und es blieben sĂ€mtliche Verteidigungsanlagen und Waffen der Alimbic zurĂŒck. Im Laufe der Jahre verschwanden viele dieser Waffen, doch die mĂ€chtigsten Waffen und Artefakte wurden vorher von den Alimbic vorsorglich versiegelt und blieben dadurch bis in die Zeit der Galaktischen Föderation erhalten. Viele Weltraumreisende, die durch Zufall auf dem Hauptplaneten der ehemals herrschenden Alimbic landeten, erzĂ€hlten von mysteriösen Inschriften auf der PlanetenoberflĂ€che, die von den Waffen erzĂ€hlten. Angeblich sei dort auch die âUltimative Machtâ versteckt, ein Objekt mit der FĂ€higkeit ganze Planeten zu vernichten. Eines Tages erreichte diese Legende auch den Einflussbereich der Föderation und lenkte die Aufmerksamkeit von sieben KopfgeldjĂ€gern auf sich. Neben Samus sind dies: Kanden, ein genmanipulierter Supersoldat; Trace, Angehöriger der imperialistischen Rasse der Kriken; der aus Gestein bestehende Spire; der gerechtigkeitsfanatische Noxus, der intergalaktische Schwerverbrecher Sylux und der kybernetische Weltraumpirat Weavel.
Metroid Prime Hunters nutzt die OnlinefĂ€higkeiten des Nintendo DS und bietet darĂŒber hinaus dem Spieler als erstes DS-Spiel die Möglichkeit, sich ĂŒber einen Voice Chat sowie einen Textchat mit seinen Onlinefreunden (die auf der eigenen Freundesliste registrierten Spieler) zwischen den Matches zu unterhalten. Eine Kommunikationsmöglichkeit fĂŒr Mitspieler auf der zweiten nutzbaren Liste, der Rivalenliste, gibt es nicht. AuĂerdem bietet Metroid Prime Hunters als erstes Spiel mit NWFC-UnterstĂŒtzung die Möglichkeit, den Online-Status von Freunden und Rivalen zu prĂŒfen.
Das Spiel verfĂŒgt sowohl ĂŒber einen Einzelspieler- als auch ĂŒber einen Mehrspieler-Modus. Anders als die Metroid Prime-Spiele fĂŒr den GameCube wurde Metroid Prime Hunters nicht von den Retro Studios, sondern von Nintendo Software Technology entwickelt. Der Einzelspieler-Modus von Metroid Prime Hunters ist kĂŒrzer und linearer gestaltet als in den bisherigen Metroid-Teilen. Verwinkelte, verwobene Morphball-Labyrinthe und Plattform-SchĂ€chte gibt es nur noch ansatzweise.
Das Hauptaugenmerk des Spieles liegt auf dem Mehrspieler-Modus. Dieser bietet die klassischen, teils anders benannten Spielmodi eines Action-Ego-Shooters, wie z. B. Deathmatch, Last Man Standing, Capture the Flag, King of the Hill oder Domination, in denen bis zu vier Spieler â allein oder in Teams â gegeneinander antreten können.
Hier fĂŒhrt das Spiel nicht nur ausfĂŒhrliche Statistiken ĂŒber Sieg und Niederlage, sondern auch ĂŒber die bevorzugte Karte, den bevorzugten Hunter, die bevorzugte Waffe sowie die sogenannte Quote der âErfolgreichen Verbindungenâ (Online Percentage). Diese Quote betrĂ€gt i. d. R. 100 %. Allerdings gibt es AbzĂŒge fĂŒr absichtlich abgebrochene Online-Matches. Intention dahinter ist es, sogenannten âQuitternâ (Spielern, die bei einer bevorstehenden Niederlage das Spiel abbrechen) vorzubeugen.
Auf Spielkonsolen werden die Egoshooter meist ĂŒber zwei Analogsticks gesteuert. Der eine ist dann fĂŒr die Vor- und RĂŒckwĂ€rtsbewegung sowie das Strafen zustĂ€ndig, mit dem anderen bewegt man die Kamera. Die kreuzartig angeordneten Buttons X, Y, A und B des Nintendo DS fungieren hierbei als zweites Steuerkreuz. Daneben gibt es noch ein kombiniertes Steuerungs-Setup: WĂ€hrend das Steuerkreuz wie gehabt zur Vor- und RĂŒckwĂ€rtsbewegung, sowie zum Strafen genutzt wird, funktionieren Touchscreen und Stylus als Maus-Ersatz, diese Steuerungsart ist der Egoshooter-Steuerung auf PCs sehr Ă€hnlich. Beide Steuerungen lassen sich aufgrund der symmetrischen Anordnung der Bedienelemente des Nintendo DS sowohl fĂŒr Links- als auch fĂŒr RechtshĂ€nder einrichten.
Metroid Prime 3: Corruption (Wii, 2007)
Metroid Prime 3 folgt chronologisch direkt auf Metroid Prime 2 und fĂŒhrt die Trilogie zu Ende. Eine föderierte Station auf dem Planeten Norion wird von den Weltraumpiraten angegriffen. Samus und den anderen KopfgeldjĂ€gern Rundas, Ghor und Gandrayda wird von einem intelligenten, organischen Computer, einer sogenannten Aurora-Einheit, aufgetragen, bei der Verteidigung der Station zu helfen. Dazu sollen sie eine Kanone starten, die jedoch die Aktivierung dreier Generatoren verlangt. Zu allem Ăberfluss stellt die Galaktische Föderation dann fest, dass ein Meteorit geradewegs auf Norion zurast. Er kann nur mit der Kanone zerstört werden, allerdings muss diese schnell genug startbereit gemacht werden. Kurz vor der Aktivierung der Kanone, als sich der Meteorit schon in der Ă€uĂeren AtmosphĂ€re des Planeten befindet, erscheint die dunkle Samus aus ihm und startet eine Phazon-Attacke gegen die KopfgeldjĂ€ger, die sie bewusstlos macht und durch die ein Phazon-Kern in sie eingepflanzt wird. Mit letzter Kraft gelingt es Samus schlieĂlich, den Schalter zum Starten der Kanone zu betĂ€tigen und so den Meteoriten noch rechtzeitig zu zerstören.
Einen Monat spĂ€ter erwacht Samus aus ihrem Tiefschlaf und merkt, dass ihr Varia Suit zum Phazon Enhancement Device (PED) Suit umgerĂŒstet wurde. Dieser ermöglicht es Samus, durch das Phazon in ihr in den sogenannten Hypermodus zu wechseln, in dem sie unverwundbar ist und den auf Phazon basierenden Hyper Beam und weiteres Hyper Equipment benutzen kann. Allerdings verbraucht sie dabei Energie und wird immer mehr von der dunklen Samus besessen (âCorruptionâ). Samus erfĂ€hrt, dass die anderen KopfgeldjĂ€ger dasselbe System erhielten, jedoch schon frĂŒher aus dem Koma erwachten und auf verschiedene Planeten geschickt wurden. Dort sollten sie die phazonproduzierenden Meteoriten der dunklen Samus, die Leviathane, zerstören, damit die Ausbreitung des Phazons verhindert werden kann. Jedoch ging der Kontakt zu den JĂ€gern verloren und so erhĂ€lt Samus die Mission, die Planeten Bryyo und Elysia aufzusuchen. Rundas wurde nach Bryyo geschickt, Ghor nach Elysia und Gandrayda sollte den StĂŒtzpunkt der Weltraumpiraten aufsuchen. Zuerst wurde Samus nach Bryyo geschickt um den Leviathan zu zerstören. Dieser wurde aber durch ein Schild und drei Abwehreinheiten geschĂŒtzt. Auf der Reise in Bryyo trifft Samus auf Rundas, der sie aber ĂŒberraschend angreift. Nach dem Kampf gegen Rundas stellt Samus fest, dass sie nicht wirklich gegen Rundas kĂ€mpfte, sondern gegen Rundas, der von der dunklen Samus besessen war. Nachdem der Leviathan in Bryyo vernichtet war, wurde sie nach Elysia geschickt. Dort traf sie auf Ghor, der sie ebenfalls angriff. Aber auch Ghor wurde nur von der Dunklen Samus ĂŒberfallen. Auf Elysia wurde der Leviathan durch ein extrem starkes Schild geschĂŒtzt, das von einer Art Atombombe zerstört werden musste. Auf der Suche nach den Teilen fĂŒr die Bombe befreite Samus in einem eher dĂŒsteren Teil der Forschungsanlagen auf Elysia beim Entnehmen einer Energiezelle und Finden einer neuen Waffe Metroids, die titelgebende Lebensform. Danach sind die Metroid als Gegner an einigen Stellen im Spiel zu finden (z. B. Valhalla, Heimatwelt der Piraten, Phaaze). Nachdem Samus auf Elysia den zweiten Leviathan vernichtet hatte, wurde der Heimatplanet der Piraten geortet. Dort traf sie natĂŒrlich auch auf Gandrayda, die wie nicht anders zu erwarten war auch von der Dunklen Samus ĂŒberfallen worden war. Auf der Heimatwelt der Piraten gab es ebenfalls auch einen Leviathan, der zerstört werden musste. Nun sind alle Leviathane zerstört...allerdings gibt es noch eine letzte Aufgabe. Den Planeten des Ursprungs allen Phazons zu zerstören (Phaaze). Sowohl die Meteoriten von Metroid Prime und Metroid Prime 2 waren Leviathane, die von diesem Planeten abgeschossen wurden. Phaaze wird von den Weltraumpiraten als âder lebende Planetâ bezeichnet, da das Phazon sich dort inzwischen so stark ausgebreitet hat, dass der gesamte Planet aus eben jenem Mutagen besteht, von der OberflĂ€che bis zum Planetenkern. Dieser Planet ist jedoch soweit entfernt, dass er nur durch ein Wurmloch zu erreichen ist. Dieses Wurmloch konnte jedoch nur durch ein Schlachtschiff der Leviathane erzeugt werden. Doch um die Kontrolle ĂŒber einen Leviathan zu erreichen braucht man einen Geheimcode. Um diesen Geheimcode herauszufinden, musste sie zur G.F.S Valhalla, die vor fĂŒnf Monaten zerstört worden war. Nachdem der Leviathan unter Kontrolle gebracht wurde, konnte das Wurmloch erreicht werden. Samus wurde von mehreren Einheiten der GF unterstĂŒtzt. Auf dem Planeten Phaaze traf sie endlich auf die Dunkle Samus. Nachdem sie jedoch besiegt worden war, vereinte sie sich mit der Aurora Einheit, die von der G.F.S Valhalla gestohlen worden war. Und nachdem die Aurora Einheit zerstört worden war, konnte die Verseuchung von Samus endgĂŒltig aufgehalten werden. Der Planet explodierte, das Phazon war vernichtet und die Weltraumpiraten waren am Ende ihrer KrĂ€fte. Wenn man 100 % aller GegenstĂ€nde einsammelt, bekommt man ein besonderes Ende zu sehen, indem der vom Planeten Elysia fortfliegenden Samus ein Raumschiff folgt. Dieses weist groĂe Ăhnlichkeiten mit dem Raumschiff des KopfgeldjĂ€gers Sylux aus Metroid Prime Hunter auf.
Metroid Prime 3 ist das erste Metroid-Spiel fĂŒr die Wii. Es basiert auf einem völlig neuen Steuerungssystem, ermöglicht durch den Wii-Controller. So wird beispielsweise durch einfaches Zeigen auf den Bildschirm gezielt und der Grapple Beam durch SchĂŒtteln der Nunchuk-Erweiterung ausgelöst. Das Spiel verfĂŒgt nicht ĂŒber einen Mehrspieler-Modus und unterstĂŒtzt nicht die Nintendo Wi-Fi Connection. Allerdings können durch WiiConnect24 Freundes-Coupons, die im Spielverlauf gefunden werden, mit Freunden ausgetauscht werden, wodurch man Freundes-Credits erhĂ€lt, mit denen viele Extras freigespielt werden können. AuĂerdem ist es möglich, im Spiel Fotos vom Spiel zu machen und sie dann auf der Wii-Pinnwand zu speichern.
Dieser Teil der Serie wurde wiederveröffentlicht:
âą innerhalb von Metroid Prime: Trilogy (Wii) â im Gegensatz zu den anderen beiden, darin enthaltenen Reihen-Vertretern ist es nahezu identisch zur Originalversion
Metroid Prime: Trilogy (Wii, 2009)
Die drei Teile der Metroid Prime-Reihe, Metroid Prime 1, Metroid Prime 2: Echoes und Metroid Prime 3: Corruption, wurden zusammen unter dem Namen Metroid Prime: Trilogy fĂŒr Wii veröffentlicht. Neben einer auf die Wii Remote angepassten Steuerung sind weitere, freispielbare Elemente wie Musiktitel oder Grafiken enthalten. In Europa ist diese Zusammenstellung im September 2009 erschienen.cite-ref-6[6]
Metroid: Other M (Wii, 2010)
Der Titel wurde auf der E3 2009 in einem Trailer erstmals vorgestellt und erschien in Deutschland am 3. September 2010. Entwickler sind Team Ninja, Nintendo und D-Rockets unter dem Teamnamen âProject Mâ. Als charakteristische Ănderung der Spielmechanik gegenĂŒber den Metroid-Prime-Episoden wird ohne Nunchuk und hauptsĂ€chlich in Third-Person-Perspektive gespielt, wobei man durch die Schwenkung der Wiimote aus der Waagerechten in die Senkrechte in eine Egoperspektive wechselt.cite-ref-8[8]
Das Spiel folgt chronologisch Super Metroid fĂŒr das SNES. Samus erhĂ€lt einen Notruf vom Raumschiff Bottleship. Als sie dort ankommt, trifft sie auf einen Trupp der Galaktischen Föderation unter Kommando ihres ehemaligen Vorgesetzten Adam Malkovich. Samus schlieĂt sich deren Rettungsmission an und wird beauftragt, das Kommunikationssystem zu reparieren. Nachdem sie das gemacht hat, wird sie zu Sektor 1 beordert, um nach Lyle Smithsonian zu suchen. Dort trifft sie erst auf âLittle Birdieâ, eine scheinbar harmlose Kreatur. SpĂ€ter entdeckt sie den toten Körper von Lyle und wird von einer riesigen Eidechse angegriffen. Nach dem Angriff flĂŒchtet die Eidechse und Samus findet die leblose HĂŒlle von âLittle Birdieâ. Danach wird sie nach Sektor 3 geschickt, wo sie von Vorash, einer riesigen Lavakreatur, angegriffen wird. SchlieĂlich erreicht sie Sektor 2. Dort entdeckt sie den toten Körper von Maurice Favreau und eine Frau. Sie berichtet, dass ein Angehöriger des Trupps Maurice erschossen hat. Kurz danach werden die beiden von dem VerrĂ€ter angegriffen, jedoch konnte Samus nicht erkennen, um wen es sich dabei handelte. Den VerrĂ€ter nennt Samus ab diesen Zeitpunkt âDeleterâ. Danach wird Samus wieder in Sektor 3 geschickt, um das Kraftwerk zu reaktivieren. Dort trifft sie auf die leblose HĂŒlle von der Eidechse aus Sektor 1. Nun erkennt sie, welches Wesen âLittle Birdieâ wirklich ist: Ridley. Ridley wirft als erstes Anthony Higgs in die Lava und greift dann sofort Samus an. Nach dem Kampf flĂŒchtet Ridley und Samus wird wieder zu Sektor 1 gerufen. Dort trifft sie erneut auf die Frau, die sich als Madeline Bergman ausgibt. Sie erzĂ€hlt Samus, dass auf dem Schiff verschiedene Spezies gezĂŒchtet wurden, um sie auf ihre FĂ€higkeiten als biologische Waffe zu testen. Unter ihnen auch Metroids. Um diese kontrollieren zu können, schufen sie eine kĂŒnstliche Mother Brain, MB genannt, die sie unter Kontrolle halten sollte. Jedoch verlor das Team die Kontrolle ĂŒber MB und MB ĂŒbernahm das Schiff. Samus macht sich nun auf den Weg zum Sektor 0, wo die Metroids gezĂŒchtet werden. Kurz vor dem Eingang begegnet ihr ein Baby Metroid. In Gedanken vertieft wird sie in den RĂŒcken geschossen. Der Angreifer stellt sich als Adam Malkovich heraus. Er erklĂ€rt ihr, dass die Metroids, die hier gezĂŒchtet werden, immun gegen Samus Waffen sind. Um sie dennoch vernichten zu können, begibt er sich in Sektor 0, löst den gesamten Sektor vom Schiff und schaltet die Selbstzerstörung ein. Samus macht sich auf den Weg in das Labor fĂŒr die Entwicklung von biologischen Waffen. Dort trifft sie auf eine weitere Ăberlebende. Bevor Samus sie befragen konnte, flĂŒchtet diese jedoch und eine Metroidkönigin taucht auf. WĂ€hrend des Kampfes zwischen Samus und der Königin beginnt das Raumschiff sich zu bewegen. Samus besiegt schlieĂlich die Königin und erreicht die Frau. Sie gibt sich als Madeline Bergman zu erkennen und erzĂ€hlt Samus die ganze Geschichte um MB und dass die andere Frau in Wirklichkeit der Androidenkörper von MB ist. SchlieĂlich taucht MB auf und ein zweiter, gröĂerer Trupp Soldaten der Galaktischen Föderation entert das Schiff. Sie zerstören MB. Als der Kommandant der Einheit Madeline abfĂŒhren will, erscheint Anthony und fĂŒhrt Madeline mit Samus zur Zentrale der Galaktischen Föderation, wo sie befragt wird.
Tage spĂ€ter, kurz bevor âBottle Shipâ zerstört werden soll, betritt Samus erneut das Schiff, um den Helm von Adam als Andenken zu holen. Diesen findet sie in der Kommandozentrale und startet die Selbstzerstörung des gesamten Schiffs, Samus kann sich jedoch mit ihrem eigenen Schiff retten.
Wer der Deleter ist, wird nicht aufgeklÀrt. K.G. wird zwar als vermisst gemeldet, jedoch wurde ein Mitglied des Teams in die Lava aus Sektor 3 geworfen. Alle anderen Mitglieder des Trupps wurden mit Ausnahme von Anthony getötet. Allerdings zeigt eine Videosequenz wie eine unbekannte Person auf MB trifft. Kurze Zeit spÀter findet Samus an diesem Ort die Leiche von James.
Der Titel âOther Mâ spielt auf MB als 2. Mother Brain an. Zudem ergibt sich ein Wortspiel, stellt man das âMâ vor das âOtherâ so ergibt sich âMotherâ, sowie auch als wortwörtliche Ăbersetzung als âAnderes Mâ, M anspielend auf Mother Brain und MB als die Andere.
Metroid: Samus Returns (3DS, 2017)
Im Zuge von Nintendos PrĂ€sentation auf der E3 im Jahre 2017 wurde eine Neuinterpretation des Spieles Metroid II â Return of Samus angekĂŒndigt. Das Spiel erschien am 15. September desselben Jahres auf den GerĂ€ten der Nintendo-3DS-Familie. Es setzt im Vergleich zum VorgĂ€nger auf verbesserte, dreidimensionale Graphiken sowie auf Erweiterungen an der Spielmechanik. So kann nun zum Beispiel nicht nur in 8 Richtungen, sondern frei in jede Richtung geschossen werden, und es gibt einen Nahkampfangriff.cite-ref-9[9]
Metroid Dread (Switch, 2021)
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Hauptartikel
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Metroid Dread
In Nintendos E3-Direct am 15. Juni 2021 wurde ĂŒberraschend Metroid Dread angekĂŒndigt, der erste neue 2D-Metroid-Titel seit knapp 19 Jahren. In diesem neuen Ableger der Reihe erkundet Samus den Planeten ZDR, nachdem die Galaktische Föderation ein mysteriöses Signal von diesem Planeten empfangen hat, welches darauf hinweist, dass die X-Parasiten mit der Zerstörung von SR-388 am Ende von Metroid Fusion nicht vollstĂ€ndig ausgelöscht wurden. WĂ€hrend Samus den Planeten erkundet, wird sie auch immer wieder von sogenannten E.M.M.I.-Robotern gejagt - Forschungsroboter der Galaktischen Föderation, welche vollkommen unempfindlich gegen Samusâ Bewaffnung sind und sie im Gegenzug sofort töten können, falls Samus von ihnen geschnappt wird.
Metroid Prime 4: Beyond (Switch, Switch 2, 2025)
Kurz vor der AnkĂŒndigung des neuen 3DS-Ablegers von Metroid wurde auf der E3 2017 von Nintendo angekĂŒndigt, dass sich ein vierter Teil der Metroid-Prime-Reihe in Entwicklung befindet. Es wurde nur ein Logo gezeigt, vom eigentlichen Spiel war noch nichts bekannt, auĂer dass im Gegensatz zu den VorgĂ€ngern zuerst nicht die Retro Studios an dem Spiel arbeiten, sondern eine neu aufgebaute Gruppe von Entwicklern namens Bandai Namco Singapur.cite-ref-10[10] Am 25. Januar 2019 gab Nintendo jedoch bekannt, dass die Entwicklung abgebrochen wurde, da Nintendo mit der Entwicklung der ursprĂŒnglichen Version von Metroid Prime 4 nicht zufrieden war. Fortan soll Retro Studios die Arbeit an Metroid Prime 4 ĂŒbernehmen und das Spiel von Grund auf neu entwickeln.cite-ref-11[11] WĂ€hrend der Nintendo Direct vom 18. Juni 2024 wurde der erste Trailer des Spiels veröffentlicht.cite-ref-12[12] Bei der Nintendo Direct vom 27. MĂ€rz 2025 wurde Gameplay des Spiels gezeigt und veröffentlicht, dass es auf einem unbekannten Planeten namens Viewros spielen wird. Samus muss auf diesem ĂŒberleben, um von ihm fliehen zu können. Die Switch-2-Version nutzt die Maus-Funktion der Joycons selbiger als Controller. Das Spiel wurde am 4. Dezember 2025 veröffentlicht.
Samusâ Gastauftritte
Ihren ersten Gastauftritt hatte Samus in Tetris (NES, 1988). Im Jahr 1991 konnte man Samus kurz in F1 Race (Game Boy) sehen. Im Spiel Galactic Pinball (1995) fĂŒr den Virtual Boy, ist Samusâ Raumschiff zu sehen. In Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars (Super NES, 1996) befinden sich eine Samus-Puppe und eine schlafende Samus. WĂ€hrend in Kirbyâs Fun Pak (Super NES, 1996) lediglich ein Gegenstand aus den Metroid-Spielen sowie Samus als Steinstatue zu sehen waren, gab es in Kirbyâs Dream Land 3 (Super NES, 1997) Samus ohne Helm zu sehen.
In den Super-Smash-Bros.-Titeln fĂŒr Nintendo 64 (1999), GameCube (2002), Wii (2008), 3DS/Wii U (2014) und Switch (2018) steht sie neben anderen Nintendo-Charakteren zur Auswahl bereit. Auch in diesen fĂŒnf Spielen kann sie sich zusammenrollen, Bomben ablegen und ihre Waffen einsetzen. In der Wii-, Wii-U-, 3DS- und Switch-Variante kann Samus sowohl im Kampfanzug als auch im âZero Suitâ gespielt werden. In WarioWare, Inc.: Minigame Mania (Game Boy Advance, 2003), dem Ă€hnlichen WarioWare, Inc.: Mega Party Games (GameCube) und WarioWare: Twisted gibt es Minispiele mit Samus; ebenso in WarioWare: Touched!, WarioWare: Smooth Moves und WarioWare Gold.
In Bayonetta 2 (Wii U, 2014) ist es dem Spieler möglich, Samusâ Anzug als KostĂŒm freizuschalten.cite-ref-13[13]
In der englischen und japanischen Version von Mario & Luigi: Superstar Saga gibt es einen versteckten Auftritt von Samus. In Geist (GameCube, 2005) findet der Spieler Samusâ Helm und Anzug versteckt in einem Spind in einer Umkleidekabine und auch in der Animal-Crossing-Reihe findet man GegenstĂ€nde aus dem Metroid-Universum. In Mario Kart 8 ist es erstmals möglich, dem eigenen Mii mithilfe der passenden Amiibo-Figur das ĂuĂere von Samus Aran zu verleihen. Dabei trĂ€gt er Helm und Anzug in einer Variation des Kampfanzugs.
Weblinks
Offizielle Websites
âą Offizielles Metroid-Portal
âą Offizielle japanische Metroid-Seite (japanisch)
âą Offizielle US-amerikanische Metroid-Seite (englisch)
Sonstige Websites
Einzelnachweise
cite-note-11. â Nintendo 3DS: Alle Details zum Botschafter-Programm! In: videogameszone.de. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 5. September 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.videogameszone.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-22. â AM2R - Die inoffizielle Neuauflage von Metroid 2 im Test: Das beste Metroid seit Jahren kommt von Fans. Abgerufen am 3. April 2017.
cite-note-33. â Alle GBA-Botschafterspiele bekannt: Ab dem 16. Dezember verfĂŒgbar. In: nintendo-online.de. Abgerufen am 19. April 2017.
cite-note-44. â Metroid Prime/Version Differences. In: TCRF.net. Abgerufen am 18. Mai 2017 (englisch).
cite-note-66. â Carsten Grauel: Metroid Prime Trilogy: Termin bekannt. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 10. Juli 2009, abgerufen am 20. Mai 2019.
cite-note-77. â New Nintendo 3DS und New Nintendo 3DS XL erscheinen am 13. Februar in Europa! In: Nintendo of Europe GmbH. Abgerufen am 27. August 2016.
cite-note-99. â Robert HĂ€hnel: Nintendo bringt Metroid: Samus Returns auf den 3DS. In: IGN Deutschland. 14. Juni 2017, abgerufen am 19. Juni 2025.
cite-note-1313. â Nintendo Content. Abgerufen am 8. Oktober 2021 (englisch).